Zahnarzt, Zahnarztpraxis in Mainz
Zahnarzt Prophylaxe Mainz

Fluoridapplikation

Fluoride erhöhen die Widerstandskraft der Zähne gegen die Angriffe durch die sauren Stoffwechselprodukte der Bakterien im Zahnbelag (Plaque) oder Säuren aus der Nahrung (Fruchtsäfte, Softdrinks).
In jeder Zahnpasta sollten Fluoride zur regelmäßigen Anwendung enthalten sein.
Auch möglich ist das Benutzen einer hoch konzentrierten Fluorid- Zahnpasta 1–2 × pro Woche.
Jedoch ist diese verschreibungspflichtig. Es stehen auch verschiedene Gels zur Verfügung, die apothekenpflichtig sind. Bei Patienten mit hohem Kariesrisiko kann zusätzlich eine Fluoridapplikation durch den Zahnarzt notwendig werden.

Empfehlungen der DGZMK zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gibt auf der Grundlage der Erkenntnisse, dass Fluoride hauptsächlich durch direkten Kontakt mit der Zahnhartsubstanz karieshemmend wirken, Empfehlungen zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden.
Vor dem sechsten Lebensmonat sind aus zahnärztlicher Sicht keine Fluoridierungsmaßnahmen erforderlich. Wenn Fluorid gegeben wird, sollte nicht gleichzeitig fluoridhaltige Zahnpasta gegeben werden, da es zu Überdosierungen (Gefahr von Dentalfluorose) kommen kann. Bereits die ersten Milchzähne sollen mit Kinderzahnpasta (maximal 500 ppm Fluorid) 1–2 mal am Tag gereinigt werden.

Mit Beginn des dritten Lebensjahres (also wenn das Kind zwei Jahre alt geworden ist) sollen die Milchzähne zweimal täglich geputzt werden, besonders wichtig ist eine abendliche gründliche Reinigung durch die Eltern.
Ergänzend wird die Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz empfohlen, spezielle Fluoridtabletten sind im Allgemeinen nicht notwendig und nur nach Rücksprache mit dem Zahnarzt zu verabreichen.

Prophylaxe - Am seidenen Faden

Bei sehr engen Zwischenräumen bietet Zahnseide jedoch nach wie vor die beste und oftmals einzige Lösung, um Beläge zu entfernen.
Die gängigste Form der Zahnseide wird auf kleinen Abreißrollen angeboten und ist gewachst oder ungewachst erhältlich.
Ungewachste Zahnseide fasert sich im Zahnzwischenraum auf und erfasst so die Beläge sehr gründlich.
Gewachste oder spezielle teflonbeschichtete Zahnseide ist glatter und kann gerade von Anfängern leichter in den Zahnzwischenraum eingeführt werden.
Sie fasert sich allerdings nicht auf, und es besteht die Gefahr, dass Wachs oder Teflon die Zahnzwischenräume verschließt.
Zudem gibt es Zahnseide mit Fluorid oder Chlorhexidin, die den Bakterienbefall reduzieren.



Regelmäßiger Schutz

Für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr beginnt in den Zahnarztpraxen ein spezielles Vorsorgeprogramm (IP-Programm, IP = Individualprophylaxe). Im halbjährlichen Rhythmus untersucht
der Zahnarzt dabei die Zähne. Danach kontrolliert eine dafür ausgebildete zahnmedizinische Fachangestellte das Zahnputzverhalten des Kindes.
Färbemittel machen noch vorhandene Beläge sichtbar. Die Fachkraft zeigt, wo in Zukunft noch besser geputzt werden muss.
Sie demonstriert die richtige Putztechnik und die Anwendung von Zahnseide. Im Anschluss reinigt sie gründlich das gesamte Gebiss.
Danach werden die Kinder regelmäßig einbestellt, um sie erneut für die Zahnpflege zu motivieren.
Am Ende des Termins trägt die Prophylaxe-Assistentin Fluorid in Form von Gel oder Lack auf die Zähne auf.
Für Jugendliche, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, endet das überwiegend kostenlose halbjährliche Vorsorgeprogramm.
Lohn der Mühe: Bei guter Mitarbeit treten die Jugendlichen mit kariesfreien Zähnen ins Erwachsenenalter ein.

Bonusheft schon für Kinder

Ab dem 12. Lebensjahr wird für Kinder ein Bonusheft angelegt. Zweimal pro Jahr werden darin die Vorsorgetermine abgestempelt,
ab 18 genügt ein Stempel pro Jahr für den Krankenkassenbonus. Wer über fünf Jahre das Heft lückenlos geführt hat,
bekommt 20 Prozent zusätzlich zum Festzuschuss der Krankenkassen, wenn Zahnersatz notwendig wird, nach zehn Jahren sind es 30 Prozent.

Die zahnmedizinische Prophylaxe Teil 1



Die zahnmedizinische Prophylaxe Teil 2



Die zahnmedizinische Prophylaxe Teil 3



Zahnarztpraxis Infoblatt Prophylaxe - Zahnarzt Dr. Dilaver Frankfurt am Main und Mainz

Infoblatt Die zahnmedizinische Prophylaxe

Zahnarzt Prophylaxe Dr. Dilaver in Frankfurt am Main und Mainz