Zahnarzt, Zahnarztpraxis in Mainz

Titanimplantate

Nach langen Jahrzehnten mit verschiedenen, heute zum Teil naiv anmutenden Implantatformen aus der Vorkriegszeit, haben sich rotationssymmetrische Implantate (meist Schraubenimplantate) durchgesetzt.
Bei diesen Implantaten ist der Implantatkörper im Querschnitt kreisrund, so dass die Implantatkavität, der Hohlraum, der das Implantat aufnehmen soll, mit rotierenden Instrumenten in den Kieferknochen präpariert werden kann.
Die Schraubenimplantate unterscheiden sich vor allem in ihrer Konizität und in der Art des Gewindes.
Dieses chirurgische Vorgehen belastet den Patienten weniger als frühere Implantationstechniken und führt sehr selten zu Komplikationen bei der Wundheilung.
Zudem haben Schraubenimplantate den Vorteil, dass sie sich durch ihr Gewinde sofort im Knochen „festsetzen“ (primäre Stabilität).
Das verkürzt die Einheilzeit, weil nur wenig Knochen „nachwachsen“ muss. Bei einem Teil der Implantate verjüngt sich die zylindrische Grundformen apikalwärts, zum Ende hin, so dass insgesamt eine Konusform entsteht. Im Gegensatz zur Orthopädie, in der vornehmlich Titanlegierungen eingesetzt werden, werden Zahnimplantate aus Reintitan hergestellt.
Titan weist eine hohe Biokompatibilität auf, die keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslöst.
Titan geht im Gegensatz zu anderen Materialien eine direkte molekulare Verbindung mit dem Knochen ein.
Hierbei spielt die raue, morphologische Oberflächengestaltung mit einer Mikro-Porentiefe von durchschnittlich 5 bis 100 µm eine Schlüsselrolle.
Zu Beginn wurde dies durch Aufspritzen („additives Verfahren“) von Titanpulver unter Argon und Hochtemperatur erreicht (Titan-Plasma-Spray „TPS“).
Dieses Verfahren ist verhältnismäßig teuer, so dass viele Hersteller etwa seit dem Jahr 2000 auf das billigere Säure-Ätz-Verfahren („acid etching“ oder Kombinationen davon, „SLA“ genannt) durch ein Gemisch von Salzsäure und Schwefelsäure zurückgreifen („subtraktive Verfahren“), das der additiven Methode gleichwertig oder sogar überlegen gegenübersteht.

Die Eigenschaft des Titans, mit Sauerstoff eine schützende Oxidschicht auf der Oberfläche zu bilden, ist die Ursache für seine besonders gute Verträglichkeit.
Beide Methoden weisen eine hohe Erfolgsquote (über 95 % bei einer fünfjährigen Verweildauer) auf.
Implantate müssen eine Zertifizierung der Gesundheitsbehörden als sichere Medizinprodukte (CE- oder eine FDA-Zulassung) besitzen.
Ausnahmen bestehen gemäß Medizinproduktegesetz (MPG) für Individual-Implantate, die für einen einzigen Patienten auf Verschreibung des Zahnarztes angefertigt werden.
Überwiegend haben sich zusammengesetzte, sog. Zweiteilige Zahnimplantate durchgesetzt, weil sie durch ihre Kombinationsmöglichkeit zwischen dem Wurzel- und Kronenanteil den gegebenen Verhältnissen am besten angepasst werden können, und weil durch das zweizeitige Vorgehen gewährleistet ist, dass die Osseointegration des Implantats durch eine zu frühe Belastung nicht beeinträchtigt wird.

Mehrteilige Implantate bestehen aus dem im Knochen verankerten Implantatkörper, seltener einem separaten im Bereich der Mundschleimhaut liegenden Halsteil und dem Kopfteil, dem Abutment, das die Suprakonstruktion aufnimmt. Die zwei bzw. drei Teile werden meistens miteinander verschraubt.
Die darauf angebrachten Suprakonstruktionen (Kronen, Brücken- oder Prothesenanker) werden verschraubt, zementiert oder verklebt.
Bei einteiligen Zahnimplantaten ragt der Implantatkopf aus der Schleimhaut heraus, womit eine vorzeitige Belastung während der Einheilphase oft nicht zu vermeiden ist.

Implantatbehandlung Mainz

Strahlend weiße Zähne

Weiße Zähne gelten als Symbol für Kraft und Gesundheit des ganzen Körpers. Daher wünschen sich viele Menschen strahlend weiße Zähne. Die Zahnmedizin kennt heute verschiedene Verfahren zur Zahnaufhellung – aber wie so oft im Leben gibt es auch hier kein Patentrezept für alle Patienten gleichermaßen. Die Zahnfarbe ist ein individuelles Merkmal des Menschen und kann von verschiedensten Faktoren beeinflusst werden. Daher ist es sinnvoll, VOR jeder Behandlung den Zahnarzt aufzusuchen, um die Gründe für eine Gebissverfärbung ausfindig zu machen. Erst nach einer solchen Diagnose können auch erfolgversprechende Therapien empfohlen werden.

Was sind und wie entstehen Zahnverfärbungen?

Man unterscheidet interne und externe Verfärbungen der Zähne. Interne Verfärbungen entstehen, wenn der Zahn mit verfärbend wirkenden Substanzen durchdrungen wird. Bereits während der Zahnentwicklung des Kinders können sich Farbstoffe in den Zahn einlagern. Auch Erkrankungen wie z.B. Gelbsucht können die Zahnfarbe von Kindern und Jugendlichen verändern. Spätere Ursachen für Farbveränderungen sind z.B. Medikamenteneinnahme (Tetrazyklin), Blut-, Lebererkrankungen oder eine Mangelernährung (Vitamine, Kalzium, Phosphat).

Externe Zahnverfärbungen sind Auflagerungen an der Zahnoberfläsche, die oft durch den Genuß von Tabak, Rotwein, Kaffee oder Tee hervorgerufen werden. Aber auch Medikamente (eisen – oder nitrathaltige Präparate) können Ursache für externe Zahnverfärbungen sein.

Zahnverfärbungen können auch einfach nur altersbedingt sein: Im laufe der Zeit nutzt sich der Zahnschmelz allmählich ab und das darunter liegende gelbliche Dentin schimmert durch.

Beim Bleaching wird ein Bleichmittel in Kontakt mit den “verschmutzenden” Farbpigmentenam oder im Zahn gebracht. Das Bleichmittel bewirkt über eine chemische Reaktion der Zerstörung der Farbpigmente.

Man unterscheidet zwischen dem Bleichen vitaler (lebender) und devitaler (toter) Zähne. Während lebende Zähne nur an den Zahnoberfläschen gebleicht werden können, ist bei wurzelbehandlten, toten Zähnen auch ein Bleaching von innen durch Einlage eines Bleichmitteln möglich.

Als Wirksubstanz in den Bleichmitteln wird überwiegend Wasserstoffperoxid (H2O2) eingesetzt. Das bedeutet, dass die Farbpigmente nicht durch säurehaltige Stoffe, die die Zahnsubstanz selbst angreifen können, bekämpft werden, sondern “schonend” durch Oxidation mit dem aus dem wasserstoffperoxid freigesetzten Sauerstoff – eine chemische Reaktion, die man auch zum Blondieren der Haare beim Friseur nutzt.





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Implantatbehandlung / Implantologie

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Im vorderen Bereich des Unterkiefers kann man bei stabilen Verhältnissen die Wartezeit noch etwas reduzieren, im hinteren Bereich des Oberkiefers ist der Knochen dagegen sehr weich, sodass die Einheilzeit etwas länger dauert.



Bleaching der Zähne in Frankfurt am Main

Bleaching der Zähne in Mainz

Beim Bleaching wird ein Bleichmittel in Kontakt mit den “verschmutzenden” Farbpigmentenam oder im Zahn gebracht. Das Bleichmittel bewirkt über eine chemische Reaktion der Zerstörung der Farbpigmente.

Presse Zahnarzt / Zahnarztpraxis / Zahnarztbehandlung Auf den Video Kanälen sollen ab Jan. 2013 viele kleine Videos rund um das Thema Zahnarzt, Zahnarztpraxis, Prophylaxe für dauerhafte gesunde Zähne, Parodontaltherapie (Zahnfleischbehandlung), Füllungstherapie , Wurzelkanalbehandlung (Endodontie), Ästhetische Zahnheilkunde, Implantatbehandlung Implantate, Zahntechnische Restaurationen, Kiefergelenks- und Kaumuskulaturbehandlung sowie Behandlung unter Vollnarkose Veröffentlicht werden. Hier sollen sich dann alle schnell einen überblick verschaffen können, wie man am besten







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